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The Prince of Tennis

Bei Prince of Tennis handelt es sich um eine Verfilmung der gleichnamigen Anime Serie. Diese war mir bislang aber noch kein Begriff. Also warum mache ausgerechnet ich ein Review hierzu? Ganz einfach aus 2 Gründen. 1. Sayuri Iwata spielt in dem Film mit. Und das hat mich doch schon sehr überrascht, ich hoffe echt dass man sie auch noch in weiteren Filmen sehen wird. Wirklich schade dass sie hier ein stummes Mädchen spielt und somit kaum ein Ton von sich gibt. 2. die genialen Tennismoves. Ich bin kein sonderlich großer Tennis Fan, mal abgesehen davon dass ich Virtua Tennis auf der Dreamcast ziemlich viel gezoggt hab, aber dieser Movie bringt den Sport mal echt schön übertrieben rüber.

Zur Story: Ryoma Echizen kommt als Transferstudent aus den USA nach Japan um dem Seigaku Tennis Club der Seishun High School beizutreten. Hier wird er von dem Senior Student Kaido Kaoru gleich bei seiner Ankunft zu seinem ersten Spiel herausgefordert. Denn Kaido hält nicht viel von dem angeblichen Wunderkind Ryoma. Durch seinen Special Schlag dem „Snake shot“ – bei dem er dem Ball so andreht dass dieser im Bogen um den Platz fliegt um auf dem andern Feld mit einer Drehung anzukommen – geht er auch zuerst in Führung. Ryoma hat den Dreh jedoch schnell raus und schafft es sogar Kaidos Special Schlag perfekt nachzumachen. Doch bevor es zu einer Entscheidung kommt unterbricht Tezuka – der Captain des Clubs – das von ihm nicht erlaubte Spiel.

Schon im nächsten Turnier darf Ryoma im Team mitspielen und das obwohl normalerweise Studenten aus dem ersten Semester dort nicht mitspielen dürfen. Durch seine von seinem Vater erlernte Special Technik „Nitouryu“ (bei der er mit beiden Händen gleichgut spielen kann und somit den Schläger im Spiel regelmäßig je nach Situation zur entsprechenden Hand wechselt) gewinnt er sein Match ohne Probleme. Auch das Team schafft es insgesamt den Sieg für das Seigaku Tennis Team einzuholen. An der anschließenden Siegesfeier nimmt Ryoma jedoch nicht teil. Er sieht sich selber noch als Außenseiter im Team.

Der Team Captain Tezuka hat dagegen andere Sorgen, er hat eine Verletzung am Arm die erst nach einem Jahr ohne  weiter Tennis zu spielen verheilen wird. Insbesondere seine Special Technik dem „Zero degree drop shot“ darf er auf keinen Fall mehr einsetzten. Tezuka will aber entgegen des Rates seines Arztes bis zum Nationalen Finale weiterspielen. In den National Championchips ist ihr erster Gegner jedoch gleich die Hyotei Mittel Schule gegen die sie letztes Jahr verloren hatten. Zeit also für eine Revanche. Ryoma jedoch weigert sich dort mitzuspielen und plant in die USA zurückzureisen…

Die Story von „The Prince of Tennis“ ist ziemlich dünn. Wirklich interessant wird sie zu keinem Zeitpunkt. Das eingebildete Getue von Ryoma ging mir zudem zunehmend auf die Nerven. Er fühlt sich im Team als Außenseiter grenzt sich aber durch sein Verhalten eigentlich nur selber aus. Shioin (Sayuri Iwata) kommt leider nach der Eröffnungsszene nur noch selten vor. Irgendwie hab ich auch nicht wirklich verstanden welche Rolle sie in dem Film überhaupt spielt. Im Grunde wohl nur eine Zuschauerin bei den Spielen. Das was den Film aber wirklich sehenswert macht sind die Tennismatches. So ziemlich jeder Spieler besitzt seinen eigenen Spezial Schlag. Diese werden durch nette CGI Effekte dargestellt. Hier und da sieht man natürlich sehr deutlich das vieles am Computer erstellt wurde. Sogar der Ball sieht öfters sehr unecht aus. Das stört aber eigentlich nicht besonders da man den Film sowieso nicht sonderlich ernst nehmen sollte sondern einfach ein bisschen nett übertriebene Tennisunterhaltung erwarten.

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