ImageBanana - 3788667.jpg

Summer Time Machine Blues

Es ist ein heißer Tag mitten in den Sommer Ferien. 5 nerds aus dem Sci-Fi Club einer Uni vertrieben ihre Zeit mit Baseball. Ito vom Foto Club steht daneben und schießt fleißig Fotos davon. Sie spielen mehr als schlecht, haben aber alle Spaß dabei. Anschließend machen sie sich auf zum waschen in das nächste öffentliche Bad. Nur Yui und Haruka von Foto Club bleiben im Clubhaus zurück um die Bilder zu entwickeln. Während des Badens wundert sich plötzlich Niimi das sein Shampoo verschwunden ist. Ohne klären zu können wer das Shampoo geklaut hat machen sich alle wieder auf zur Rückkehr ins Sci-Fi Club Haus. Wobei hier der Sci-Fi Club und der Foto Club (besteht nur aus Haruka und Yui) sich die Räume teilen müssen. Lediglich Komoto löst sich von der Gruppe um noch kurz bei dem örtlichen Kino Karten für ein Date zwischen ihm und Haruka zu kaufen. Dort angekommen lässt er sich vom Verkäufer (ebenfalls einem Sci-Fi nerd, passend dazu in Trekkie Uniform) Karten für einen neuen unfassbar langweiligen Sci-Fi C-Movie andrehen.

Zur gleichen Zeit, der Rest des Clubs trifft wieder im Club Haus ein. Ishimaru hat es jedoch nicht lassen können unterwegs noch „Gin-Gin“ das riesige Maskottchen des örtlichen Drogerie Marktes „mitgehen“ zu lassen. Schließlich macht sich das Teil ja super als Wache vor dem Clubhaus. Verwundert bleiben sie jedoch vor der verschlossen Tür stehen, wer hat den hier abgeschlossen? Zum Glück liegt ja aber noch ein Ersatz Schlüssel im Briefkasten.

Die Szene wechselt wieder zurück zu Komoto der kurze Zeit später auch im Club Haus eintrifft. Hier benehmen sich die anderen auf einmal ziemlich merkwürdig und erwarten dass er anfängt irgendwas zu machen. Komoto versteht kein Wort, schnell wird das aber alles nebensächlich. Soga macht ein blödes Missgeschick das anschließend in eine Kettenreaktion ausartet und darin resultiert, dass Cola über die Fernbedienung der Klimaanlage läuft. Schlimmer konnte es nicht kommen! Ohne die Fernbedienung lässt sich das alte Schrott ding nicht mehr einschalten. Und das bei der großen Hitze. Sora macht sich mit der kaputten Fernbedienung sofort zu dem Wissenschaftsprofessor Jose auf, doch auch er schafft es nicht die Fernbedienung zu reparieren.

Am nächsten Tag ist das große Schwitzen an gesagt. Auch der Versuch einen funktionierenden Ventilator im Sperrmüll zu finden scheitert. Plötzlich steht ein ziemlich verwirrter Junge im Clubhaus. Alle wundern sich über seinen merkwürdigen Kleidungsstil. Doch erst später stellt sich Tamura – der Junge – ihnen vor, erstmal rennt er verwirrt weg. Der Sci-Fi Club traut danach jedoch seinen Augen kaum. An der Stelle wo Tamura eben plötzlich erschienen ist steht auf einmal eine merkwürdige Maschine. Koizumi weiß aber sofort Bescheid. Ein Sitz und eine Konsole zum Datum einstellen, das kann nur eine Zeitmaschine sein! Und schon wird Soga von den andern als Versuchskaninchen auserwählt und ein Tag in der Zeit zurückgeschickt. Zur Überraschung aller funktioniert die Maschine tatsächlich und Sora verschwindet mitsamt der Zeitmaschine um dann kurze Zeit später wieder zu erscheinen. Er ist tatsächlich für kurze Zeit ein Tag zurück gereist.

Alle sind begeistert, aber was jetzt tun mit der Zeitmaschine? In die Zukunft? Zurück zur Uhrzeit? Nein, Ishimatsu hat eine viel bessere Idee. Sie können doch einfach wieder ein Tag zurückreisen um die Fernbedienung für die Klimaanlage in die Gegenwart zu hohlen bevor sie durch den Cola Unfall defekt ist. Was als ein einfaches Vorhaben beginnt artet in einem komplizierten Zeit Widerspruch aus. Denn alles was sie ein Tag vorher verändern, hat Konsequenzen für die Gegenwart.

Summer Time Machine Blues ist wirklich genial erzählt. Anfangs sieht man Ausschnittsweise immer wieder merkwürdige Situationen die man sich nicht erklären kann. Erst mit der Zeit klären sich diese Szenen auf. Ständig wechselt das Geschehen zwischen den beiden Tagen hin und her. Immer wieder reisen sie ein Tag zurück um Missgeschicke zu korrigieren. Wobei sie natürlich auf keinen Fall mit ihren früheren Ich’s zusammentreffen dürfen. Hierdurch klären sich aber auch immer mehr Stellen auf die beim ersten sehen völlig sinnlos erschienen. Zum Beispiel warum sich den alle bei Komoto’s erscheinen kurz vor dem Cola Unfall zu komisch benommen haben. Natürlich aber auch noch viele andere Dinge, teilweise sogar nur Kleinigkeiten die einem vorher bei normalem Gucken eigentlich noch gar nicht aufgefallen sind. Allein diese Situationen machen den Film interessant und halten die Spannung bis zum Schluss. Ich kann Summer time Machine Blues echt nur weiterempfehlen. Wirklich eine ganz toll gemachte Komödie!

Kommentar erstellen