Sekai no Chuushin, de Ai wo Sakebu
Ein weiter einsamer Canyon, Saku steht am Rand und hält die Asche von seiner verstorbenen Freundin Aki in den Wind. Doch plötzlich kommen ihm wieder traurige Erinnerungen an seine gemeinsame Zeit mit Aki. Saku bricht in Tränen aus, unfähig die Asche zu verstreuen. Schon wird der komplette Storyverlauf innerhalb der ersten Minuten klar und das traurige Ende kein Geheimnis. Durch das komplette Drama wird von jetzt an die romantische und letztendlich traurige Liebesgeschichte der beiden nacherzählt.
Doch vorerst springt das Drama noch kurz in die Gegenwart. Ein mittlerweile erwachsener Saku (Sakutaro Matsumoto) erwacht mit Tränen in den Augen aus seiner Erinnerung. 17 Jahre sind bereits vergangen. Trotzdem kann er sich immer noch nicht von der Erinnerung an Aki losreisen. Zumal genau an diesem Tag Aki Geburtstag gewesen wäre. Von der Erinnerung versucht er sich durch seine Arbeitet abzulenken, bricht aber letztendlich wegen durch einen Schwächanfall zusammen. Im Krankenhaus erreicht ihn anschließend eine Postkarte von seiner früheren Klassenlehrerin. Seine alte Schule soll bald abgerissen werden und sie bietet ihm an, diese noch ein letztes mal zu besuchen. Genau in dem Moment erinnert ihn eine Radiosendung an Aki. Ein im Radio verlesener Brief von einer Frau die ihren Freund seit 17 Jahren nicht mehr gesehen hat macht ihm falsche Hoffnungen. Doch Saku realisiert dass es unmöglich ist. Aki ist bereits seit 17 Jahren verstorben und es bleiben ihm lediglich die Erinnerungen. Also beschließt er zurück zu seiner alten Schule und an seinen Heimatort zu reisen, um sich ein letztes mal zu erinnern.
Ab jetzt wird der Großteil der Story in Rückblenden erzählt. Die Geschichte springt also wieder zurück. Diesmal aber ganz zum Anfang, genau 17 Jahre früher, also Aki’s letztem Geburtstag und auch dem Tag wo die Lovestory der beiden beginnt.
Es ist Sonntagmorgen und Saku fällt plötzlich auf, dass er heute zu der Beerdigung von seiner verstorbenen Lehrerin muss. Bevor er hektisch mit seinem Fahrrad aufbricht drückt ihm seine Mutter, obwohl es eigentlich gar nicht nach Regen aussieht, noch einen Regenschirm in die Hand. Natürlich trifft er dort als letzter ein, zumindest aber noch gerade Rechtzeitig zu dem Zeitpunkt wo Aki als Klassensprecherin eine Ansprache halten muss. Doch mitten in ihrer Rede fängt es an zu regnen sodass sich alle irgendwo zum unterstellen verziehen. Nur Aki bleibt im Regen stehen und fährt mit ihrer Rede fort. Saku, ganz perplex von der Situation, nimmt instinktiv seinen Regenschirm um ihr diesen hin zu halten. Eine liebe Geste die die beiden aber endlich näher bringt. Als Dankeschön schenkt ihm Aki dafür einen Schlüsselanhänger, dieser ist ein Präsent der Radio Sendung Music Wave. Wer Briefe an diese Sendung schickt, kann einen Walkman gewinnen, sollte dieser in der Sendung vorgelesen werden. Aki´s Geburtstag steht bevor und Saku schickt deswegen, eigentlich angespornt durch seinen Freund Bozu, auch einen Brief ein. Er schreibt über das traurigste was ihm einfällt, dass er seine Freundin wegen einer Erkrankung an Leukämie verliert. Dass sich ausgerechnet diese Geschichte bewahrheiten wird konnte er allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen. Aki ist natürlich gar nicht erfreut über seine ausgedachte Geschichte und erstmal sauer auf Saku. Also legt Saku ihr den Walkman in ihr Schuhfach in der Schule, allerdings mit einer selbst aufgenommenen Kassette mit der er sich bei ihr entschuldigt. Aki bespielt die Kassette neu und gibt sie an Saku zurück. Darauf zählt sie 5 Dinge die sie an Saku mag auf und am Ende sogar mit ihrer Liebeserklärung zu Saku. Diese Walkmantausch Aktionen ersetzen im späteren Verlauf so etwas wie etwa ein Tagebuch austauschen. Über die Kassetten können die beiden sich einfach alles in Ruhe erzählen.
ie Rückblende endet mit dieser romantischen Stelle. Doch für Saku gibt es noch viele weitere Erinnerungen: Wie sie sich immer näher kommen, Aki mit der Zeit immer kranker wird oder wie er sie jeden Tag im Krankenhaus besuchen kommt. Genug schöne aber auch traurige Erinnerungen mit einem vorausschaubaren Ende. Und genau das macht das Drama die ganze Zeit über aus. Selbst in den fröhlichsten und romantischsten Szenen der beiden, weiß man die ganze Zeit welches Schicksal Aki ereilen wird. Das führt dazu, dass selbst in Szenen die eigentlich eher schön oder lustig sind, auch absolut traurig sein können.
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Wirklich toll gefallen hat mir auch die Auswahl der Schauspieler. Jeder spielt seine Rolle wirklich super und bringt sie auch glaubhaft rüber. Zu sehen wie es Aki mit der Zeit immer schlechter geht, hat mich einfach unglaublich mitgenommen. Die vielen schönen japanischen Landschaftsbilder und der wunderschöne Soundtrack erzeugen zudem eine perfekte Atmosphäre. Also für mich ist Sekai no Chushin wohl eine der traurigsten und am schönsten erzählen Lovestorys überhaupt. Ganz klar ein must see für jeden der sich von einem Drama voll und ganz mitnehmen lassen kann.
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