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Shimokita Sundays

Yuika ist von einem einsamen Bergdorf alleine nach Tokyo gezogen um dort ein neues Leben in der Stadt anzufangen und Naturwissenschaften an einer Universität zu studieren. Aller Anfang ist jedoch wie immer schwer. Schließlich muss sie sich erstmal an das Stadt Leben gewöhnen. An ihrem ersten Tag an der Uni ist sie die erste im Hörsaal. Doch kurz vor Beginn der Einführung zur Uni füllt sich auch der Saal. Die Einführung beginnt mit langweiligen Reden bis ein Trio etwas merkwürdig aussehender Professoren am Rednerpult erscheinen. Die kurzerhand einfach mal das Rednerpult mit mitgebrachten Sägen zerkleinern. Dies stellt sich als ein Werbegag der Theatergruppe „Shimokita Sundays“ heraus. Yuika ist die einzige im ganzen Saal die bei dem Auftritt der Schauspieler anfängt zu lachen. Völlig beeindruckt davon besucht sie später die Website der Theatergruppe.

Als sie feststellt dass diese momentan mit einem Programm in einem Theater in Shimokita auftreten beschließt sie dort einen Auftritt zu besuchen. Da sie mal wieder viel zu früh dort ankommt nutzt sie die Zeit um noch ein bisschen durch Shimokita zu spazieren. Als sie dann wieder zurück beim Theater ist fällt ihr auf das sich vor dem Theater eine lange Schlange gebildet hat. Allerdings fällt ihr dann auf dass diese für eine andere Theatergruppe direkt daneben ist. Bei Shimokita Sundays ist sie allerdings die bislang einigste und kommt auch sofort zur Kasse durch. Als sie völlig verwirrt schon wieder umkehren will halten sie die beiden Kartenverkäuferinnen an der Kasse sofort auf und zwingen sie zum Kauf einer Karte.

Vor der Bühne ist genau das gleiche Trauerspiel. Außer Yuika sitzen dort nur vereinzelt ein paar Zuschauer. Nach der Vorstellung ist sie wieder die einzige die völlig begeistert ist und sogar anfängt zu weinen. Dadurch fällt sie sofort beim Sundays Team auf, die sie nach der Show zum Essen einladen. Yuika bewirbt sich danach direkt für ein Vorsprechen bei Shimokita Sundays. Doch bei ihrem Probeauftritt ist sie alles andere als locker und bekommt nur ein paar Worte zusammen gestottert. Direktor Tsubasa ist dennoch so davon gerührt dass sie bei ihrem Auftritt geweint hat, dass er sie trotzdem sofort einstellt…

Aller Anfang ist schwer und somit muss sich auch Yuika erstmal an das Leben einer Theater Schauspielerin gewöhnen. Anfangs ist sie noch viel zu nervös und macht jede Menge Fehler. Trotzdem wird sie immer mehr zu einem Teil der Gruppe die im Laufe des Dramas immer mehr an Popularität gewinnen kann.

Die Story von Shimokita Sundays bleibt durchaus sehr interessant. Zumal auf die Gruppe mit der Zeit einige Probleme auf dem Weg zum erfolg treffen. Was vor allem im späteren Verlauf auffällt ist, dass das am Anfang noch sehr auf Comedy ausgelegte Drama doch mit einigen sehr ernsten Momenten aufwartet. Das tut dem Drama meiner Meinung nach nicht immer gut, da es dadurch doch hier und da mal ein bisschen langweilig wird. Trotzdem hat mir insgesamt gesehen Shimokita Sundays sehr viel Spaß beim gucken gemacht. Vor allem das Ende lässt hier echt mal keine Wünsche offen und ist wirklich super gemacht.

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