ImageBanana - 3788667.jpg

Gal Circle (ギャルサ)

Mission start!

Gals gehen so gut wie nie bis gar nicht mehr zur Schule. Stattdessen treffen sie sich in Shibuya einem Stadtteil in Tokyo zum einkaufen, rumhängen oder auch Para-Para tanzen. All das natürlich immer perfekt im Gal-stil gestylt und hübsch gemacht. Das bedeutet in der Regel hell gefärbte Haare und mehr oder weniger dunkel gebräunte Haut. Dafür schließen sie sich zu so genannten „Gal Circles“ zusammen. Einer dieser Gal Cricles sind die „Angel Hearts“. In dem Circle herrscht eine richtige Rangordnung. Da wäre das absolute Ober-Gal Remi die sozusagen die Anführerin von Ihnen ist und das Sagen in dem Circle hat. Sie kümmert sich um neue Gigs zum tanzen oder Fotoshootings für Modezeitschriften. In dem Sie übrigens schon mal Titelmodel war und dadurch eine echte Berühmtheit in der Gal-Scene geworden ist. Weiter gibt’s es dann ihre beiden Co-Anführerinnen Rika und Nagisa, die auch schon für wichtige Modezeitschriften abgelichtet wurden und sich somit einen Namen in dem Circle gemacht haben. Unter diesem Anführerinnen Trio stehen die normalen Gals, also der Rest des Circles. Welcher aus ca. 300 Mitgliedern besteht. Diese Gals müssen erstmal überhaupt aus der Masse auffallen um überhaupt in überhaupt in das Stamm line-up für die öffentlichen Para-Para Tanz-Auftritte des Circles zu kommen. Das es bei so einer strikten Rangordnung nicht selten zu mobbing und Streitereien unter den Gals kommt, ist wohl die logische Konsequenz.

Sicher gelandet!
Sicher gelandet!

Soviel zur Vorgeschichte, aber das Drama springt erstmal an anderer Stelle ein. Der Japaner Shinosuke ist in Arizona, USA in einem Indianer Stamm aufgewachsen. Von Gals, Mode oder allem anderen was dem Modernen Japan zusammenhängt hat er noch nie was gehört. Obwohl er in einem Indianerstamm aufgewachsen ist spricht er aber dennoch japanisch, er kennt halt nur nicht die neue Slang-artige Ausdrucksweise der Gals. Alles was er bis jetzt gelernt hat, weiß er von dem Oberhaupt seines Indianer Stammes, Geronimo, der natürlich auch Japaner ist… Naja und damit das nicht jetzt schon unlogisch genug ist, läuft Shinosuke natürlich im Cowboy Kostüm rum. Er ist also ein japanischer Cowboy aus einem Indianer Stamm, der wahrscheinlich auch noch nie mit dem heutigen Amerika in Kontakt gekommen ist…

Shinosuke geht auf die Jagt! Schließlich muss er auch von was leben…

Soweit so unlogisch… aber das Drama will ja auch keine ernste Story erzählen. Naja gut.. um die Story weiterzuerzählen, also Shinosuke bekommt jetzt aus irgendeinem (vorerst) nicht näher erklärten Grund, von seinem Oberhaupt Geronimo den Auftrag mitten in Shibuya nach einem Mädchen namens „Imoko“ zu suchen. Also begibt er sich ganz alleine nach Shibuya, Japan um ohne auch nur einen weiteren Anhaltspunkt (na gut, außer das sie 17 Jahre alt ist) diese Imoko zu suchen.

Treffen im Drogeriemarkt.

Shinosuke wird also von dem Amerikanischen Militär mit einem Hubschrauber direkt über Shibuya mit einem Fallschirm abgeworfen. Äh.. ja wie gesagt an der Stelle geht wohl auch das letzte bisschen Logik verloren. Am besten man nimmt es erstmal so hin, warum auch immer er da jetzt wie in einem Kriegseinsatz dort abgeworfen wird… über die total bescheuerte Story sollte man sich am besten sowieso keine großen Gedanken machen…

Kick! Shinosuke vs. Saki!

Unten angekommen, findet er sich mitten in einer staunenden Menschenmenge wieder, doch für Shinosuke beginnt die Suche nach Imoko… dass ist aber schwieriger als erwartet, keine der Gals in Shibuya scheint Imoko zu heißen bzw. eine Imoko zu kennen… (zur Erklärung: Imoko ist laut dem Drama ein ziemlich veralteter Name, niemand heißt mehr so)

Trotz seiner „wichtigen“ Aufgabe nach Imoko zu suchen, gibt sich Shinosuke ab sofort als Moral Wächter für die Gals. So hilft er ihnen bei verhindern von einem Selbstmordversuch eines Gals, bei Magersucht, und jede Menge anderen Problemen die zu bewältigen sind. Und das ist wohl auch der Kernpunkt von „Gal Circle“: Ein Cowboy der nie was von der Neuzeit mitbekommen hat, hilft den Gals ihre Probleme zu bewältigen.

Gal Circle ist also wirklich kein Drama das man sehr ernst nehmen sollte. Ein Cowboy in einem billigen Cosplay Kostüm und viele besserwissende Lehr-lektionen für Gals. Dazu kommt später noch die Nachbarschaftsvereinigung der älteren Shop-Besitzer aus Shibuya, die versuchen die Gals aus Shibuya zu vertreiben. Schließlich vermehren die sich ja wie eine Plage auf Shibuyas Straßen… Alles in allem fand ich „Gal Circle“ ziemlich lustig. Ich denke wenn man das Drama versucht möglichst wenig ernst zu nehmen kann man jede Menge Spaß damit haben. Einfach mal zur Abwechslung von den ganzen „Ernst-des-Lebens“ Dramen. Jede Menge hübsche Gals gibts natürlich noch inklusive. Besonders Erika Toda als Saki fand ich wirklich süß, auch Ex-Morning Musume Mitglied Mari Yaguchi ist als Gal zu sehen, genauso wie Yui Aragaki (Sh15uya, My Boss Hero) und Iwasa Mayuko (Ganbatte Ikimashoi). Also: Super Drama fürs einfach mal so zwischendurch gucken.


Comments are closed.